Kuchen, Kekse und andere Kleinigkeiten

Kuchen, Kekse und andere Kleinigkeiten

Schoko – Rotweinkuchen

Schoko – Rotweinkuchen

Rotweinkuchen findet man ja oft in der Kombination mit Schokolade. Fast schon ein bisschen langweilig, findet ihr nicht? Falls euch dieser Gedanke gerade durch den Kopf gegangen ist, kann ich nur sagen: STOP STOP STOP, NEIN, NEIN, NEIN. Pustekuchen. Nix langweilig. Ganz im Gegenteil, man findet die Kombi Schoko – Rotwein ja gerade so oft weil sie so lecker schmeckt! Eine Prise Zimt und, je nach Saison und Stimmung, ein Schubser Lebkuchengewürz machen das ganze geschmacklich rund.

Wenn ihr mögt, könnt ihr statt Rotwein natürlich auch Traubensaft oder Glühwein verwenden, das schmeckt genauso gut (wenn nicht sogar noch besser) und der Glühwein lösst zudem noch ein wohliges Weihnachtsgefühl aus. Und ja, man kann auch schon im September an Weihnachten denken. Gibt ja immerhin auch schon Spekulatius zu kaufen, das ist ne super Ausrede für alles. Auch für Winterpullis und heißen Kakao, selbst wenn das Wetter  noch im Herbstmodus ist. Ist trotzdem okay. Weihnachten geht immer.

Das Grundrezept vom Rotweinkuchen kommt noch, wie soll es auch anders sein, aus der Zeit in Brasilien. Ich habe es zusammen mit meiner Mitbewohnerin (bisschenglueckblog) für den Geburtstag einer Mitfreiwillige gebacken und diesen Monat nochmal in Ruhe überarbeitet. Die Idee kam uns, da besagte Mitfreiwillige Rotwein liebt und zuvor sogar auf einer Weinplantage gearbeitet hat. Auf der Suche nach dem perfekten Rotwein haben wir allerdings gemerkt, dass sich das ganze auf der anderen Seite des Welt etwas schwieriger gestaltet als in Deutschland. Das Problem heißt: Zucker. Zugesetzter Zucker. In jedem, also wirklich jedem, Wein wurde nachträglich Zucker zugefügt. Typisch Brasilien eben…

Im Endeffekt haben wir uns dann für den Wein mit dem wenigsten Zucker entscheiden und die Süßungsmenge im Kuchen dementsprechend angepasst. Das hat auch super funktioniert, dennoch empfehle ich euch lieber einen Wein ohne Zuckerzusatz zu verwenden, das macht es ein wenig leichter. Es sei denn, ihr mögt sehr süße Kuchen, dann dürft ihr natürlich auch nochmal extra nachsüßen. Wir wollen hier ja alle Vorlieben tolerieren 🙂

Falls ihr euch selber mal was gutes tun wollt, dann seht diesen Rotweinkuchen einfach als kleines Geburtstagsgeschenk für zwischendurch. Denn sind wir mal ehrlich: am liebsten hätte doch jeder täglich Geburtstag!


Schoko – Rotweinkuchen

200g Mehl
125g Zucker
50g feine Haferflocken
25g Backkakao
1 EL Stärke
1-2 EL Zimt
1 EL Backpulver
1 EL Natron (oder noch einen EL Backpulver)
90g geschmacksneutrales Öl
200ml Rotwein (oder Traubensaft)
1EL Essig
  1. Zuerst werden die trockenen Zutaten gründlich verrührt. Dies sorgt später für eine bessere Verteilung des Backpulvers, Kakaos, Zuckers, etc.
  2. Gebe im zweiten Schritt das Öl, den Wein und Essig in einen Mixbecher und verquirle sie miteinander, bis sie zu einer homogenen Masse geworden sind.
  3. Gebe nun die feuchten zu den trockenen Zutaten und vermenge alles zu einem einigermaßen glatten Teig. Ganz glatt wird der Teig wegen den Haferflocken nicht und auch kleine Klümpchen lösen sich beim Backen auf
  4. Fülle die Masse in eine eingefettete Gugelhupfform und backe den Rotweinkuchen bei 190°C im vorgeheizten Ofen für rund 35-40 Minuten.

Fertig!

Bei 16 Stück besitzt ein Stück: 145 kcal, 2g Eiweiß, 6g Fett, 10g Zucker


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